Labradorzucht in Neidenstein

 

Worte, die die Aufzucht unserer Welpen kurz und knapp zusammenfassen:
Verantwortung, Liebe, Fürsorglichkeit, Sozialisierung, Spaß und Freude!
 
Die Welpen werden selbstverständlich bei uns im Haus geboren. Die Hündin gebärt an einem ihr vertrauten, ruhigen und ungestörten Ort, wo sie sich wohl und aufgehoben fühlt. Die letzten Stunden vor der Geburt, aber auch während der Geburt, sind wir stets an der Seite unserer Hündin. Damit geben wir der werdenden Mama die nötige Unterstützung, die sie braucht und sind sofort zur Stelle, falls es zu Komplikationen während der Geburt kommt. Gleich nachdem ein Baby das Licht der Welt erblickt hat, wird es gewogen, das Geschlecht bestimmt und ein Geburtsprotokoll erstellt, so dass wir auch im Nachhinein den Geburtsverlauf detailliert nachverfolgen können. Ist die Geburt erst einmal überstanden kehrt im Haus sehr viel Ruhe ein. Sowohl die stolze Mama, als auch die kleinen Zwerge sind nach all den Anstrengungen müde und brauchen erst einmal viel Schlaf.
 
Die nun folgenden zwei Wochen verlaufen ebenfalls sehr ruhig und gelassen. Hier heißt es hauptsächlich Schlafen, Trinken und Kuscheln. In unserem Welpenzimmer im Haus haben Hündin und Welpen all diese Ruhe, die in dieser Zeit sehr wichtig ist und sind trotzdem voll ins Familienleben integriert. Die Zwerge werden zwei Mal am Tag gewogen um sicher gehen zu können, dass alle gleichmäßig zunehmen. Sanfte Streicheleinheiten gehören für uns ebenfalls schon ab dem ersten Tag dazu. Von Beginn an wird so ein intensiver Kontakt zum Menschen hergestellt, was sich auf das gesamte Hundeleben positiv auswirkt.
 
Ab der dritten Woche wird es dann etwas lebendiger im Welpenzimmer. Die Augen öffnen sich und es werden erste Gehversuche gestartet. Sobald als möglich haben die Tollpatsche dann die Möglichkeit das gesamte Zimmer zu erkunden und für sich zu beanspruchen. Nun ist es an der Zeit viele kleine Spielsachen bereitzustellen, jede freie Minute zu nutzen, um mit den Babys zu spielen und zu kuscheln und sie natürlich mit den alltäglichen Dingen des Haushalts vertraut zu machen. Für uns als Züchter hat die Sozialisierung oberste Priorität.
 
 
 
Mit vier Wochen zieht die Meute dann in ein eigens für sie angefertigtes Welpenhaus mit direkter Anbindung an einen großen Freilauf im Garten, um. Hier haben sie viel Platz zum Spielen und Toben. Tägliche, mehrstündige Aufenthalte im Haus stehen natürlich auch auf dem Programm. So lernen die Kleinen schon früh den Umgang mit anderen Hunden, sowie mit einer Katze und den Familienalltag mit allem was dazu gehört, kennen.
 
Mit etwa neun Wochen ist es dann soweit. Unsere Kleinen machen sich auf in die große weite Welt. Zu diesem Zeitpunkt wurden sie selbstverständlich schon mehrmals entwurmt, sind gechipt und geimpft. Diesem Moment sehen wir immer mit einem lachenden, aber auch mit einem sehr traurigen Auge entgegen. Wir durften die Babys die ersten acht Wochen ihres Lebens begleiten, sie kennen und lieben lernen und nun verlassen sie ihr Nest. Aber wir freuen uns natürlich, dass wir für jedes Baby nun liebe Menschen gefunden haben, denen wir den Welpen auch gerne anvertrauen und wir uns sicher sind, dass es ihm oder ihr dort gut gehen wird.

 

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